Donnerstag, 7. Mai 2020

[Top Ten Thursday] 10 Bücher von Autoren, deren Name mit einem C anfängt

Es ist wirklich erstaunlich, wie weit Namen mit C in der Autorenwelt verbreitet sind; zumal man es gar nicht vermuten würde. So betrachtet war Aleshanees heutige Aufgabe im Top Ten Thursday, "10 Bücher von Autoren, deren Name mit einem C anfängt", nicht so schwer wie erwart
et. Anders als bei den Autoren mit B ließen sich ganz problemlos Bücher finden:

I Cabre, Jaume: Das Schweigen des Sammlers
Dieses Buch handelt von dem Sprachgenie Adriá Ardevòl; wenigens den Großteil der Zeit, denn der Erzähler neigt dazu, hin und wieder die Vergangenheit einzubinden - einer der Gründe, warum ich dieses Buch sehr mag und jedem empfehlen würde. Irving im übrigen auch, er hat es rezensiert.

II Di Camillo, Kate: Desperaux
Dieses etwas ungewöhnliche Kinderbuch handelt von einer kleinen Maus, die nicht in ihre Welt passt, von denen, die Glück haben und glücklich sein können; und vor allem auch von denen, die es nicht haben. Von denen, die als Ratten geboren oder für Tabak verkauft werden. Ein modernes Märchen mit traurigem Hintergrund.

III Carmack, Cora : Faking it
Laut Amira "bündelt dieses Buch bündelt alle Dinge, die man gern in Liebesromanen liest", und ich kann ihr tatsächlich darin zustimmen, obwohl ich bekanntlich nicht viele Bücher dieser Sorte lese. Grundsätzlich dreht es sich um Eltern, die sich um ihre erwachsene, rebellische Tochter sorgen, um einen Vorzeigeschwiegersohn, den man nicht anders als mit "Stille Wasser sind tief" charakterisieren kann, und um eine Menge ungelöste sexuelle Spannung.

IV Carola Padtberg-Kruse und Lena Greiner: b.) Nenne drei Hochkulturen:
Auch wenn es immer wieder beängstigend ist, was man alles nicht wissen kann, muss ich zugeben, dass manche witzige Schülerantworten durchaus Potenzial haben. Hier handelt es sich um ein Buch, das eine gute Auswahl bietet, in allen Fächern und immer mit einer guten Pointe.

V Cass, Kiera : Selection
Soweit ich die Dinge mitbekommen habe, wurde diese Buchreihe für Jugendliche eine Zeit lang von fast jedem Mädchen gelesen. Mich erinnert es eigentlich nur an den Bachelor, zusammen mit einer Märchenwelt wie in Cinderella. Für Personen in der Zielgruppe (weiblich, 14) sicherlich ein interessantes Buch für zwischendurch; ich konnte allerdings alle Wendungen vorhersehen.

VI Catherine Jinks: Teuflisches Genie
Das ist die Geschichte über einen Jungen, der nicht zu den Guten gehört. In der Akademie, auf die er geht, tummeln sich nicht zukünftige Helden, sondern Kinder, die Schurken werden möchten. "Gift, Messer und ganz viel Hinterlist", hat Yuki gesagt, "und superviele Verschwörungen und das Geheimnis der Vergangenheit." An sich auch ein Klischee, diesmal allerdings etwas umgedreht.

VII Charlotte Link: Im Tal des Fuches
Ein Buch, welches Shade sich aus Verzweiflung gekauft hat, weil die Bücher im Urlaub ausgegangen sind und in den Geschäften nur Spanisch zu finden war, bis auf dieses, in einer dubiosen Ecke des Bahnhofes. Die Verzweiflung verschwand leider nicht: Es ging um eine Entführung, die mehr Fragen aufwarf, als jemals gelöst werden könnten und man merkt stark, wen die Autorin selber bevorzugt. Jetzt gehört es zu den 7 Büchern, die ich abgebrochen habe.

VIII Chbowski, Steven: Vielleicht lieber morgen
Bei diesem Jugendbuch-Klassiker der amerikanischen Literatur handelt es sich um einen Briefroman. Charlie, der sechzehnjährige Protagonist, erzählt von seinem Leben: Davon, wie er sich an der High School einfindet, wie alle Probleme immer größer werden und er immer mehr verzweifelt. Tatsächlich ist es eines der Bücher, die psychische Probleme recht authentisch wiedergeben, was allerdings bedeutet, dass man kein sanftes Gemüt haben sollte, wenn man sich an dieses Buch herantraut.

IX Claus C. Fischer: Nukleus
Ein Thriller, der es in sich hat. Selbst für jemanden, der von Spannung nicht viel hält oder versteht, kann ich sie hier nicht leugnen. Angefangen bei einem grausamen Selbstmordanschlag handelt es weiter von einer Notärztin, die sich immer mehr in den Fall verstrickt; obgleich sie das, verständlicherweise, nicht möchte.

X Cunningham, Michael: Die Stunden
Mit erstaunlichem Einfühlungsvermögen erzählt Cunningham hier die Geschichte dreier Frauen, die sich alle um Selbstmord drehen. Einen Tag lang begleitet der Leser eine Schriftstellerin, die mit ihrem Leben zu kämpfen hat, eine traurige Familienmutter und Clarissa, eine bodenständige Frau, die dennoch immerzu in der Vergangenheit lebt, in der sie noch mit Richard und Louis lebte.

Mit lieben Grüßen
Nestor

Kommentare:

  1. Huhu Nestor :)

    Selection hab ich auch bereits gelesen, ich mochte die Reihe ganz gerne, wobei es für mich die Bände 4 und 5 auch nicht unbedingt gebraucht hätte.
    Von Cora Carmack kenne ich nur den ersten Band ihrer Fantasy-Reihe Stormheart, der konnte mich aber leider nicht überzeugen, deswegen habe ich mir nie andere Bücher der Autorin angeschaut.
    Die Reihe um die Schülerwitze finde ich auch genial. Ich hab zwar bisher noch keins der Bücher wirklich gelesen, aber drin schmöckern tue ich gerne mal. So witzig, aber manchmal auch echt dämlich^^

    Lieben Gruß
    Andrea
    Meine Top Ten

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  2. Hallo :)

    Stimmt, das C war doch recht einfach. Kniffelig wird's wohl beim E werden.

    Früher habe ich ein paar Bücher von Charlotte Link gelesen. Die mochte ich alle recht gern.

    Chbowsky habe ich auch in meiner Liste angeführt. Allerdings mit seinem Horror-Roman. Ich finde es total faszinierend, dass dieser Autor in so unterschiedlichen Genres schreibt. Mir hat "Der unsichtbare Freund" extrem gut gefallen, daher hoffe ich, dass er weiterhin horrormäßig tätig ist.

    Liebe Grüße & schönes Wochenende,
    Nicole
    Zeit für neue Genres

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    1. Hallo!

      Bitte erinnere mich nicht jetzt schon an das E. Vielleicht heißen erstaunlich viele Autorinnen Elizabeth mit Vornamen und wir haben deren Bücher zuhause stehen?

      Früher hatte ich immer das Gefühl, dass man mindestens einen Roman von ihr gelesen haben muss. Genauso wie Nicholas Sparks und Nora Roberts, von denen ich beiden leider bisher jeweils nur ein Buch gelesen habe.

      Horror ist nicht so wirklich mein Genre, dass werde ich eher an Shade weitergeben. Aber es ist trotzdem faszinierend, dass er beides macht und auch darin gut ist. Viele AutorInnen haben ein Genre, in dem sie super sind, dafür sind sie in anderen Genren eher mittelmäßig.

      Liebe Grüße und bleib gesund!

      Amira

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  3. Schönen guten Morgen!

    Da sind wieder viele für mich unbekannte Bücher dabei muss ich gestehen!

    Desperaux, da wusste ich gar nicht, dass es hier ein Buch gibt - ich hab von der Geschichte nur durch den Film gehört, aber es klingt nach einer traurigen und doch liebevollen Geschichte.

    Cora Carmack wurde einige Male genannt mit der Stormheart Reihe, ist das die gleiche? Ich hab sie nicht gelesen, aber von vielen gehört dass sie gut sein soll :)

    Das einzige mir noch vom Namen her geläufige ist - natürlich - Selection. Deine Beschreibung klingt genau nach meinen Vorstellungen von dieser Geschichte *lach* Deshalb hat mich das auch nie so wirklich interessiert :D

    Achja und Charlotte Link sagt mir natürlich was, aber von ihr hab ich nie etwas gelesen ...

    Teuflisches Genie klingt interessant, das werde ich mir mal näher anschauen :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hayy,

      das freut uns doch! Es gibt so viele gute, unbekannte Bücher.

      Ich finde Desperaux wirklich schön, auch, wenn ich es nicht so gerne als Kind gelesen hätte. Aber das ist einfach subjektiv.

      Ich musste gerade die Stormheart Reihe googlen, da ich noch gar nichts von ihr wusste. Also nein, es ist nicht das Gleiche. "Faking it" ist ein reiner Liebesroman in der modernen Welt.

      "Selection" ist so ein Buch, dass ich gelesen habe, weil es jeder gehyped hat. Viele meiner Freunde haben die Reihe geliebt und ständig davon geredet, weswegen ich dann doch einmal dazu gegriffen habe. Wenn man es nicht so ernst genommen hat, war es sogar ganz lustig.

      Von Charlotte Link werde ich so schnell auch nichts mehr lesen. Es hat mich einfach nicht überzeugt. Vielleicht gebe ich ihren Büchern irgendwann noch einmal eine Chance, aber nicht in der nächsten Zeit.

      Es ist auch ein gutes Buch, aber man muss etwas schauen, ob es zu einem passt. Ich finde es nur auch einmal schön, wenn ich Einzelbände in der Hand halte. In den letzten Jahren sind ja immer mehr und mehr Di-/Trilogien und Reihen auf dem Markt erschienen.

      xoxo Shade

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    2. Die Reihen-Problematik kenne ich zur Genüge *lach* Ich hab das Gefühl dass fast nur noch Reihen erscheinen!
      Ich hab ja lieber EINEN dicken Band als eine Trilogie die dann künstlich in die Länge gezogen wird ... und ich freu mich immer auch sehr wenn ich mal einen Einzelband erwische, der mich anspricht!

      Allerdings reagieren die Verlage teilweise in einer sehr doofen Art, in dem sie gar nicht mehr angeben, dass es ein Reihenauftakt ist! Meistens erkennt man es ja am Titel, aber letztens z. B. kam "Dornenthron" von Boris Koch raus - kein Hinweis auf eine Reihe.
      Ich hab mich gefreut einen Einzelband entdeckt zu haben, und ganz hinten steht dann aber "Fortsetzung folgt" ^^
      hätte ich das nicht vorher gewusst, hätte das Buch mir gar nicht so gut gefallen, da ich die Handlung etwas zu langgezogen gefunden hätte, denn das, worauf es rauswill, passiert natürlich nicht bis zum Ende, da ja noch ein zweiter Band folgt. Damit schneiden sich die Verlage ins eigene Fleisch ...

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  4. Guten Morgen, deprimierenderweise kenne ich mal wieder keine der genannten AutorInnen. Einige Bücher natürlich vom sehen, wie die Selection Reihe aber gelesen habe ich nichts. Charlotte Link sagt mir natürlich etwas aber das ist nicht mein Beuteschema. ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende. LG Petra

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    1. Guten Morgen,
      Es gibt so viele Autoren wie Sand am Meer, man muss wirklich nicht jeden kennen. Zumal es mir auch manchmal unterläuft, dass ich den Autorennamen nicht kenne, obwohl ich Bücher von ihm gelesen habe.
      Nun ja, es kommt etwas verspätet, aber auch dir ein schönes Wochenende, der Samstag ist ja zu uns zurückgekehrt. ;D

      Mit freundlichen Grüßen,
      Nestor

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  5. Hallo Nestor, :)
    Kiera Cass habe ich auf meiner Liste vergessen. :D Aber das könnte auch daran liegen, dass Selection mich nicht begeistern konnte. Die Geschichte fand ich zwar ganz gut, aber dieses ständige Hin und Her von America war wirklich nervig. Und vorhersehbar war es tatsächlich.
    Von Charlotte Link habe ich mal ein Buch gelesen, das ich auch spannend, schon fast gruselig fand.
    Warum hat das Buch von Stephen Chbosky eigentlich so viele Titel? Das also ist mein Leben ist doch dasselbe Buch oder? :D Ich kenne nur den Film, fand ihn auch gut, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Themen im Buch besser erzählt werden.

    Liebe Grüße
    Marina

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    1. Hallo Marina,
      Ich denke, die Unterschiede mit den Titeln kommen durch die Übersetzungen zustande. Obwohl ich auch kein anderes Buch kenne, bei dem sich die Titel so stark unterscheiden. Vielleicht hatte es auch etwas mit den Rechten an einem Titel zutun.
      Wie auch immer, eigentlich hat das Buch sogar drei Titel: Jedenfalls, wenn man die korrekte Übersetzung des englischen Titels miteinbezieht. "Vielleicht lieber morgen", "Das also ist mein Leben" und "Geschichten vom Leben eines Mauerblümchens". Man könnte tatsächlich denken, es würde sich um drei unterschiedliche Bücher handeln...

      Mit lieben Grüßen,
      Nestor

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