Donnerstag, 2. Juli 2020

[Top Ten Thursday] 10 Bücher, deren Autor mit E beginnt

Was gibt es schöneres, als seine Bücher alphabetisch nach ihrem Autor zu sortieren?
Nach Büchern, deren Autor mit B beginnt und Büchern, deren Autor mit C beginnt, stellte nun Weltenwanderer in ihrem heutigen Top Ten Thursday die Aufgabe, Bücher von Autoren vorzustellen, die mit E beginnen - bei weitem eine einfachere Aufgabe als bei B.

I Eileen Cook: Lost on Nairne Island
Ich kann dieses Buch eigentlich nicht mehr sehen, aber als ich an Amiras Bücherregal vorbeilief, konnte ich einfach nicht widerstehen. Es handelt von einem Mädchen, welches sich auf der Suche nach Antworten auf mystische Rätsel selber in Gefahr bringt.

II Emmy van Rhoden: Der Trotzkopf
In diesem 1885 erschienenen Mädchenroman geht es um die widerspenstige Ilse, die zur Erziehung für ein Jahr in ein Internat geschickt wird. Und während sie sich selbst zum Besseren verändert, lernt sie, erwachsen zu werden.

III Ende, Michael: Die unendliche Geschichte
Es ist ein Klassiker unter den ›modernen‹ Büchern und die meisten haben es sicher schon gelesen; aber ich möchte es trotzdem gerne erwähnen, da es mit seiner phantastischen Welt den Lesern Probleme näher bringt, die es zu überwinden gilt.

IV Erik Zimen: Der Wolf
Zugegeben: Ich weiß, dass es ausgerechnet für eine Bücherkatze ungewöhnlich ist, aber es gibt kein Tier, das mich mehr fasziniert - von Mäusen einmal abgesehen - als den Wolf. Ihr Verhalten, ihre Sozialstruktur, ihre Wahrnehmung; all das beschreibt dieses Buch bis ins Genauste. Dabei folgt man dem Rudel des Autors und begleitet die einzelnen Wölfe, seit sie Welpen sind, bis ins Jetzt. Das perfekte (Sach-)Buch für Leute, die etwas über die Tiere erfahren wollen, die gleichzeitig so bewundert wie gehasst werden - und die sich langsam, aber sicher Deutschland zurückerobern.

V Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues
Dieses bekannte, bewegende und zugleich abschreckende Buch beschreibt wie kein zweites das Grauen des ersten Weltkrieges. Am Beispiel des Soldaten Paul Bäumer zeigt der Autor die Folgen, die man hat, wenn man an der Front kämpft - und den Preis, den man zahlen muss. Und zwar auf allen Ebenen.

VI Erin Hunter: WarriorCats
Was wäre diese Bücherliste ohne ein Buch über Katzen?

VII Eschbach, Andreas: Black Out
Die Menschheit unterwirft sich freiwillig der neusten Technologie, wodurch eine Künstliche Intelligenz schleichend die Kontrolle über die Welt übernimmt. Wäre da nicht ein ganz und gar nicht heldenhafter Teenager, dessen Leben aus Algorithmen und Computern besteht und der damit eigentlich gar nichts zu tun haben will.

VIII Estep, Jennifer: Frostkuss. Mythos Academy
Wer nach Percy Jackson noch nicht genug von griechischer Mythologie hat, findet hier vielleicht sein Glück. Mit dabei sind jedenfalls Spartaner, Amazonen und Walküren, die von Göttern auserkoren wurden - wenn du mich fragst, ist das Kitsch, aber es soll Leute geben, die so etwas mögen.

IX Eva Mozes Kor: Ich habe den Todesengel überlebt
Die bestürzende, ergreifende Autobiografie eines jungen Mädchens, das mit ihrer Zwillingsschwester in ein KZ gebracht wird und dort den menschenverachtenden Experimenten Mengeles ausgesetzt wird. Wie beide es schafften, zu überleben und dieses furchtbare System zu überstehen, beschreibt dieses Buch.
Wir haben auch eine Rezension dazu geschrieben.

X Eva Völler: Zeitenzauber. Das verborgene Tor
Dieses Buch steht nicht in meinem, sondern auf Amiras Leseliste - oder, genauer gesagt, auf ihrem Nachttisch. Allem Anschein nach handelt es sich um den dritten Teil einer Zeitreise-Trilogie, in dem ein junges Paar in das alte London reist, um einen geheimnisvollen Auftrag zu erledigen, für den sie sich als Geschwister tarnen müssen.

Mit lieben Grüßen
Nestor

Mittwoch, 1. Juli 2020

[Cover Theme Day] Warum gibt es alles und nicht nichts?

Warum gibt es alles und nicht nichts? - gibt es eine Frage in der Philosophie, die elementarer wäre als diese?

Tatsächlich ist das allerdings nicht das Thema, das Charleen für den heutigen Cover Theme Day wählte; die Aufgabe, ein Buch zu finden, das mit dem Buchstaben W beginnt, war jedenfalls einfacher zu beantworten als die grundsätzlichen Probleme der Philosophie.

Mit diesen Problemen befasst sich dieses Kinderbuch des bekannten Fernsehphilosophen. In alltagsnahen Geschichten schildert und erklärt er die Grundsätze dieser Geisteswissenschaft und bringt sie seinen Lesern leichtverständlich näher. Dabei schafft er einen schönen Ausgleich an Lehrstoff, kleinen Anekdoten und seiner Rahmenhandlung: einer Reise durch Berlin.

Interessant zu lesen ist es trotz der einfachen Sprache dennoch auch für ältere Leseratten und -kater.

Mit lieben Grüßen
Nestor